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Pirate-Bay wird verkauft – IFPI will mitverdienen
Vor etwas mehr als zwei Wochen kündigte überraschenderweise das schwedische Unternehmen Global Gaming Factory sein Interesse an Pirate Bay an. Ein neues Geschäftsmodell, das den legalen Erwerb von Filmen und Musiktiteln konzipiert soll das Portal für die Zukunft sichern.
Der Weltverband der Musikindustrie, IFPI, möchte sicherstellen, dass die Geldstrafe von 2,7 Mio. Euro, die den Betreibern von Pirate Bay aufgebrummt wurde, auch sicher getilgt wird. Nun, da ein Verkauf ansteht, befürchten die Musikindustrievertreter, dass die ursprünglichen Betreiber Zugang zu dem Geld haben würden. Der Kaufpreis soll indes zur Hälfte in Cash, zur Hälfte in Aktien beglichen werden.
Die verurteilten Pirate Bay-Gründer versichern jedoch, dass das Unternehmen bereits seit 2006 nicht mehr in deren Besitz sei. Generell war es nie ihr Ziel, Profit aus der Plattform zu schlagen. Das gewonnene Geld wäre immer in eine Stiftung für Internetprojekte investiert worden. Die Rechtsabteilung von Global Gaming verlautbart, Pirate Bay befinde sich im Besitz eines Unternehmens auf den Seychellen. Der Musikindustrie jedoch ist egal, wem die Plattform gehört. Die Gründer wurden verurteilt, also sollen die ihre Strafe auch bezahlen.