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Galerie: Austrofred
Das Kokettieren mit diversen stilistischen Ausprägungen der populären Musik ist der Popkultur grundsätzlich inhärent. Wenn aber ein Mann aus Österreich sich ausgerechnet Freddie Mercury als Schablone für die Darbietungen alpenländischen Liedguts beziehungsweise deren Transformationen aussucht, hat das schon etwas Lustiges. Das Aufeinanderprallen von Gegensätzen kann als Quintessenz des Austrofred-Schaffens gesehen werden.
Glamour versus Trash, große Musikgeschichte versus ironische Gesten und die ganze Welt versus Österreich. Das Produkt ist ein Konglomerat aus Anspielungen auf die hiesige und internationale Musikkultur, personifiziert in einer frisch-fröhlich schwulen Bühnensau. Dass dieses Konzept aufgeht, überrascht nicht, hat man doch einiges zu lachen. Seit Jahren füllt der allseits beliebte Austrofred die Clubs und betört sogar auf Okto. Wer aufgrund fehlenden Empfangs noch nicht in den Genuss der Show gekommen ist, kann ab 22. Jänner elf Folgen davon auf DVD sehen.