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Karlheinz Essl
Heutzutage ist es ja oft so, dass Musiker gar keine Noten lesen können, geschweige denn ein „echtes“ Instrument spielen. Dem ist nicht so bei Essl: Dieser Mann hat wirklich eine Ahnung, von Musik, hat er doch klassische Musikausbildung. Der 37-jährige Komponist kennt sich aber nicht nur mit Klassik aus, macht auch elektronische Musik.
In seinen unzähligen Projekten setzt sich Essl, der unter anderem eine Kompositionsprofessur an der Uni in Wien inne hat, auch mit Literatur und zeitgenössischer Kunst auseinander: So komponierte er zum Beispiel eine Lexikon - Sonate, die auf den famosen Lexikon - Roman von Andreas Okopenko anspielt, oder verfasste ein Sound-Environment für die Ausstellung des „Kunstberserkers“ Jonathan Meese. Ganz aktuell ist die Veröffentlichung „Sequitur“, die verschiedene Kompositionen für Solo-Instrumente und Live - Elektronik enthält.