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Gerhild Steinbuch
Auf der Bühne ist Gerhild Steinbuch selten zu sehen. Die erst 25-jährige Autorin aus Graz bestimmt aber unter anderem das, was auf die Bretter die die Welt bedeuten kommt. Bereits im Teenageralter durch sprachlich sowie inhaltlich außergewöhnliche Texte auffällig geworden, sahnte Steinbuch einige Preise ab und schaffte schließlich den Durchbruch mit dem am Grazer Schauspielhaus auf die Bühne gebrachten Stück "Nach dem glücklichen Tag".
Seit 2008 arbeitet das literarische Sternchen als Hausautorin am Schauspielhaus Wien, wo sie ihre innovative Sprachgewalt aufs Papier bringen kann. Die von entfernt an Werner Schwab erinnernden Neologismen, syntaktischen Experimenten und einer düsteren bis resignativ - nüchternen Atmosphäre geprägten Texte finden so das ideale Umfeld, um an ein größeres Publikum gebracht zu werden.