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Mit Hulu gegen YouTube
Die Medienriesen News Corp. und NBC Universal haben ihren gemeinsamen Internetvideo-Dienst Hulu. Der Dienst startet in den USA mit Serien wie "24", "Dr. House", "Monk" oder "The Simpsons" und Kinofilmen wie "Sideways" oder "Lost in Space". Bislang ist der Dienst allerdings noch als "Private Beta" deklariert, Hulu-CEO Jason Kilar k�ndigte an, dass Einladungen f�r den Beta-Test an einen Teil der User herausgingen, die sich bereits f�r den Dienst angemeldet h�tten. Nutzer von Hulu k�nnen die angebotenen Videos nicht nur auf ihrem Rechner anschauen, sondern der Dienst erlaubt nach seinen eigenen Angaben auch ein "Video Sharing" mit anderen Usern via E-Mail oder per eigener Website.
Der Start von Hulu ist ein deutliches Zeichen f�r den Wandel der US-Fernsehbranche, die verst�rkt die Aufmerksamkeit der Zuschauer an das Internet verliert, kommentierten US-Marktbeobachter laut dpa den neuen Service der Medienkonzerne. Kurz vor dem Start des eigenen Dienstes hatte NBC alle seine Videos von dem Video-Community-Portal YouTube zur�ckgezogen. Mit ihr liefert sich die Medienbranche zum Teil heftige K�mpfe, weil dort zahlreiche Nutzer auch urheberrechtlich gesch�tztes Material ins Internet stellen.
Die Medienkonzerne beschleunigen derzeit ihre Experimente mit Online-Fernsehen. Kostenloses Programm gibt es zum Beispiel auch beim neugestarteten Videodienst Joost � allerdings mit deutlich weniger prominenten Namen als bei Hulu. Ein anderes Gesch�ftsmodell f�r Online-Video ist, die Sendungen und Filme f�r Geld anzubieten, wie es in den USA zum Beispiel Apples iTunes Store oder Amazon.com und in Deutschland Dienste wie Maxdome oder in2movies machen. NBC hatte sich im Sommer mit Apple �berworfen, und die Serien der Senderkette verschwanden aus dem iTunes Store.