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Sigur R�s: Heima (EMI)
Dabei geht es weniger um seine Bedeutung, als um das Wort an sich, ein �Zuhause� ist per se ja nichts Negatives. Und genau damit besch�ftigt sich �Heima�, was so viel wie �daheim� hei�t.
Sigur R�s haben mit ihren sph�rischen, gerne einmal den Bombast streifenden, letztlich aber keineswegs massentauglichen Kl�ngen beachtliche zwei Millionen Alben verkauft; f�r einen Haufen Isl�nder nicht eben wenig. Mit einer zweiw�chigen Tour durch seine Heimat wollte das Quartett seinem Herkunftsland etwas zur�ckgeben. Man bespielte neben Reykjav�k und der �sbyrgi-Schlucht auch die kleinsten D�rfer, alles bei freiem Eintritt.
Generationen�bergreifend das Publikum, anr�hrend heimelig das Ambiente, etwa in einem Kaffeehaus, wo die Band spielt, w�hrend Hei�getr�nke geschl�rft werden und (Klein-)Kinder durch die Reihen krabbeln. Regisseur Daniel DeBlois erg�nzt die Live-Aufnahmen mit Bildern aus Island, die fern jeglicher Klischees funktionieren und die Sch�nheit dieses Landes vor Augen f�hren. Dass Sigur R�s wie Sigur R�s klingen, sollte nach diesem fabelhaften Film niemanden mehr wundern.