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Weibliche Stars beherrschen iTunes-Charts 2007
W�hrend es "Not Too Late" von Norah Jones in �sterreich auf Platz eins der Album-Downloads bei iTunes www.itunes.at schaffte, f�hrt in Gro�britannien die skandalumwitterte Amy Winehouse mit "Back to Black" die Liste an. In Deutschland wiederum landete Amy Winehouse unter den Top 3. M�nnliche Top-Ten-Downloadstars 2007 sind unter anderem James Blunt und Mika. Weiters konnten aber auch die Bands Linkin Park und die Fantastischen Vier punkten. Letztere waren im deutschen iTunes-Store mit ihrem Album "Fornika" die absoluten Spitzenreiter.
Mittlerweile spiegeln die iTunes-Downloadzahlen recht gut die aktuellen Trends im allgemeinen Popgesch�ft wider. Denn w�hrend anfangs vor allem iPod-User mit einem eher ausgefeilten Musikgeschmack im Rock- und Indie-Umfeld bei Apple ihre Songs einkauften, hat sich das Downloaden von Musik inzwischen zu einem Mainstream-Gesch�ft entwickelt. In den USA ist der iTunes-Store laut Unternehmen mit mehr als sechs Mio. Songs zum drittgr��ten Musikh�ndler �berhaupt aufgestiegen. "Detailzahlen zu den einzelnen M�rkten gibt Apple nicht bekannt. iTunes ist aber in allen 22 L�ndern nach wie vor Marktf�hrer", hei�t es aus Unternehmenskreisen gegen�ber pressetext.
Diese Vormachtstellung Apples hat inzwischen auch Kritiker und Gegner auf den Plan gerufen, die eine zu gro�e Einflussnahme des Konzerns auf die Preise digitaler Musik f�rchten. So haben sich in diesem Jahr einzelne Kooperationspartner wie etwa das Majorlabel Universal Music von iTunes verabschiedet und neue Fronten gegen den Marktf�hrer gebildet. Den Umgang mit dem steigenden Konkurrenzdruck und der wachsenden Zahl an alternativen Angeboten legaler Downloadm�glichkeiten wollte Apple auf Nachfrage nicht kommentieren.
Das Wachstum am Downloadmarkt wird sich weiter fortsetzen. "Wir rechnen nicht mit einer Stagnation, weil einerseits der Markt der digitalen Alben erst im Kommen ist und derzeit am st�rksten w�chst. Andererseits ist das Potenzial im mobilen Musikdownload noch lange nicht ausgesch�pft", erkl�rte Sven Birgmeier, Pressesprecher media control Deutschland, im Gespr�ch.
Trotz anhaltendem Downloadboom k�nnen die Verkaufszahlen von digitalen Tracks aber noch immer nicht die L�cher aus dem physischen Gesch�ft stopfen und die Auswirkungen der Musikpiraterie ausgleichen. Die traditionelle Musikindustrie muss sich daher weiterhin nach neuen Einnahmequellen und Business-Modellen umsehen. Ein Festhalten an alten Konventionen und die Verweigerung gegen�ber dem Downloadmarkt werden jedenfalls nicht zum Erfolg f�hren - was zumindest einzelne Vertreter aus der Branche bereits erkannt haben.