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Brad Pitt: "Ich mag Typen, die ihre eigenen Regeln haben"
Seine eigene Vorliebe f�r Au�enseiter und Outlaws auf der Leinwand, so Pitt, habe das Interesse an der Figur des legend�ren Revolverhelden Jesse James sicherlich verst�rkt: "Ich mag Typen, die ihre eigenen Regeln haben. Gesetze werden vor allem f�r Menschen ohne Common Sense gemacht. Und Outlaws, die sie f�r sich einfach nicht akzeptieren, sind immer faszinierend". Ein anderer Grund f�r diese Rollenauswahl, so Pitt, liege vielleicht in seiner Jugend. "Ich bin in einem tief religi�sen Baptistenhaushalt aufgewachsen, in dem es eine sehr strikte Definition von Moral gab. Es war immer ganz klar, was man machen darf und was nicht. Vielleicht gab es da das unbewusste Bed�rfnis nach Ausbruch und Revolte, zumindest auf der Leinwand."
In dem ZEIT-Gespr�ch �u�ert sich Pitt auch zu seinem Engagement �ber die Leinwand hinaus. "Als ich zum ersten Mal nach Afrika reiste, dachte ich: Warum erfahre ich �ber die Probleme dieser L�nder nichts in amerikanischen Zeitungen oder im amerikanischen Fernsehen? Ich komme nicht aus dem Scheinwerferlicht heraus, und diese Leute kommen nicht hinein. Vielleicht kann man das etwas zusammenlegen. Seitdem engagiere ich mich f�r die Dinge, an die ich glaube." Mit Kritik am zunehmenden Engagement von Hollywood-Schauspielern k�nne er nichts
anfangen: "Ich sage, dass es nur richtig sein kann, gegen Verschmutzung, Energieverschwendung, Armut und unsere Abh�ngigkeit vom �l zu k�mpfen ... Was w�re die Alternative? Wenn wir nur auf die Zyniker h�ren, wird es uns bald nicht mehr geben."