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Good Enough for You: Wer hat von meiner Installation gegessen? (22. Jahrhundert Fuchs / Soul Seduction)
Postmoderne, wie war das noch? Oskar-Kokoschka-Namedropping? Darf man das? Good Enough for You ist die Band von Karin Br�ll, einem Drittel der Schwestern Br�ll, jenen scheinbar auf allen Feldern zwischen Ackerbau und Atomphysik agierenden, nun ja, �hm, Universalk�nstlerinnen, und Raumschiff Englmayr, der unter dem Namen Fredl als Kopf der gro�artigen heimischen Noise / Experimental / Irgendwas - Rockband Bulbul bekannt sein d�rfte. Das muss man wissen, dann wird man sich nicht wundern, dass hier zusammentrifft, was nicht zusammengeh�rt, und doch so erregend sch�n ineinander greift, gerade so, als w�r�s nie anders gedacht gewesen.
Dosenbiertechno, Bluesrock, der gute alte Freund Freejazz, z. B. in Form einer Klarinette (oder war�s doch ein Saxophon?), selbstgebaute Instrumente, Noise, Experimentelles dies- und jenseits moderner Musikgeschichtsschreibung, beidseitiger Gesang, mehrsprachiges Gekreische, verzerrte Vocals. Entscheidend ist, dass hier nicht blo� irgendwie gimmickm��ig haufenweise Trash und k�nstlerischer Mehrwert verbraten werden, sondern dass dabei immer richtig gute St�cke rauskommen.
Nach vor Schwei� triefenden 24 Minuten und elf Sekunden ist der Trip durch die Referenzh�lle vorbei und man hofft, wie in solchen F�llen �blich, sehnlichst auf mehr Material von diesem wunderbaren Duo � mit Sicherheit geht da noch einiges. Bis dahin wollen wir uns an diesem kleinen Eldorado des Schabernacks delektieren, erbaut aus einem wild wuchernden Musikverst�ndnis und einem derbe geilen Kunstbegriff.