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Universal Music Group paktiert mit Imeem.com
Das Label macht das Angebot aus dem gesamten K�nstler-Sortiment verf�gbar und wird als Gegenleistung an den Werbeeinnahmen beteiligt, die �ber die Plattform erwirtschaftet werden. Erst Ende Oktober konnte Imeem den Universal-Konkurrenten EMI f�r sich gewinnen.
Imeem weist mittlerweile �ber 13 Mio. registrierte User auf und kann etwa 19 Mio. Besucher pro Monat auf der Website verzeichnen. Das Konzept der Website funktioniert �hnlich wie MySpace und YouTube. Der User hat die M�glichkeit, Musik und Videos via Imeem online zu stellen, womit sie auch anderen Usern als Stream zur Verf�gung stehen. Von Usern angelegte Playlists k�nnen untereinander ausgetauscht werden.
Anders als bei MySpace, wo Songs von Universal-K�nstlern auf 90 Sekunden begrenzt sind, haben Imeem-User k�nftig das Recht und die M�glichkeit, die Lieder in voller L�nge zu h�ren. Warum Universal Imeem gegen�ber der bereits etablierten Plattform MySpace vorzieht, bleibt auf Anfrage bei Universal Deutschland offen. Imeem rechnet mit einem Finanzierungsaufwand, der sich auf etwa die H�lfte der Werbeeinnahmen belaufen soll. Gro�konzerne wie Apple, Nike oder Microsoft geh�ren zu den Werbekunden der Seite. Universal verdient bei jedem einzelnen Abruf eines Songs, auch wenn kein direkter Werbekontakt des Users zu verzeichnen ist. Diese Klausel gilt derzeit als einzigartig f�r einen auf Werbung basierenden Vertrag mit einem Label. Konkrete Vertragsbedingungen sind derzeit allerdings noch nicht bekannt.